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Der Vorstand
Kirsten Thon (Vorsitzende)
Mein Name ist Kirsten Thon. Ich bin 27 Jahre alt, geboren in Marienberg und aufgewachsen in Zöblitz.
Als staatlich geprüfte Kinderpflegerin machte ich meinen Berufsabschluss und möchte mich,
nach meiner bestandene Prüfung im Dezember als Heilpraktikerin mit Ausrichtung Psychotherapie,
auf die Paar und Familientherapie spezialisieren.
Ich habe zwei Söhne im Alter von sechs und sieben Jahren.
Mein jüngster Sohn Nils verstarb am 30.Januar 2009 nach dreizehnmonatigem Kampf gegen seine schwere Krankheit.
Er litt an einem Neuroblastom. Meine Tochter Lilith wurde im Dezember 2008 tot geboren,
als Folge der schweren Begleiterscheinungen des Turner Syndroms.
Durch diese einschneidenden Erfahrungen in meinem Leben und dem Leben meiner Familie und Freunden,
begann ich für mich das Leben neu zu Verstehen zu lernen.
Einen Sinn zu finden und irgendwie weiter zu machen und nicht nur zu funktionieren.
Es gelang mir zu Beginn mehr schlecht als recht... und Tiefs gibt es bis heute noch genug...
doch mit der Hilfe meiner Familie und meine Freunden, fanden sich neue Ziele und Aufgaben.
So konnte im Oktober 2008 der Verein Hoffnungsschimmer kleiner Helden gegründet werden.
Ich möchte mich von ganzem Herzen bei den Menschen bedanken, die Ihre Geduld nie verloren haben,
genauso an diese wunderbare Idee glauben und dabei helfen das die Welt der Hoffnungsschimmer bald,
für alle "Kleinen-Großen Helden" Wirklichkeit werden kann.
Vielen Danke Eure Kirsten Thon
Kerstin Luther (stellvertretende Vorsitzende)
"In jedem Kinde liegt eine wunderbare Tiefe." (Robert Schumann)
Mein Name ist Kerstin Luther, ich bin am 14.07.1976 geboren, verheiratet,
bin gelernte Bürokauffrau und Gästeführerin, sowie ausgebildete Hospizhelferin,
Psychologische Beraterin,
Integrative Trauerbegleiterin und Integrative Trauertherapeutin.
Da ich selbst Mutter einer Tochter bin, berührt mich das Schicksal kranker Kinder besonders.
Kein Kind sollte so einen Kraft- und Kindheitsraubenden Kampf führen müssen.
Daher möchte ich mich mit meinen Fähigkeiten ganz in den Dienst dieser Kinder stellen.
Ich möchte diese kleinen Helden und ihre Familien begleiten und sie dabei unterstützen,
für Momente ihres Lebens die Krankheit ein Stück zu vergessen,
um mich in das Land der Hoffnungsschimmer zu begleiten, um einmal wieder zu lächeln.
Antje Spindler (Recherche/Werbung)
Geb am 04.08.1970 in Reichenbach/Vogtland, wohnhaft in Chemnitz
Beruf: exam. Krankenschwester, Medizinproduktberater,
psycholog. Heilpraktikerin in Ausbildung
Warum bin ich im Verein der Hoffnungsschimmer:
Im beruflichen als auch im privaten Bereich der letzten Jahre wurde ich oft mit schweren Schicksalsschlägen
erkrankter Menschen konfrontiert. Ich musste mit ansehen, wie manche dahin vegetierten, einfach weil die
Personen fehlten, welche sich Ihner annahmen. Doch das konnte es doch nicht gewesen sein...
Gerade in solch schweren Situationen benötigt ein jeder seinen ganz persönlichen Hoffnungsschimmer...
Jeder Mensch trägt diesen in sich, manchmal benötigt man nur einen kleinen Hinweis,
um diesen zu finden, sodass das Leben noch so angenehm wie möglich werden kann.
Hier im Verein haben sich Menschen gefunden, welche von Herzen gerne helfen möchten und deren Arbeit ich
mich mit Freuden anschließe. Einfach um den "kleinen Helden" ein Leuchten in die Augen zu zaubern
und den Eltern in allen Situationen beizustehen, um diese so angenehm wie möglich zu gestalten.
Auch den Schmerz des Abschiedes, wenn es so sein sollte, mit zu tragen.
Und so ein Hoffnungsschimmer will auch ich sein!
Mandy Schmidt (Kassenwartin)
Mein Name ist Mandy Schmidt. Ich bin 33 Jahre alt und komme aus Lugau. Ich habe Kirsten im Oktober 2008 als offenen
und lieben Menschen kennen gelernt, die inzwischen zu einer sehr guten Freundin geworden ist.
Durch Sie und Ihre Schicksalsschläge habe ich erfahren, wie nichtig doch Probleme sein können,
die im alltäglichen Leben auftreten oder die man selbst zu welchen macht. Meine Sichtweise in einigen Dingen
hat sich seitdem geändert.
Ich bewundere den Ehrgeiz, den Mut und den Willen, all die Kraft, die Sie aufbringt, das sich vorgenommene
Ziel in die Tat umzusetzen auch wenn der Weg manchmal mit Hindernissen übersät zu sein scheint.
Genau deshalb möchte ich den Verein mit meiner Hilfe auf jeder Ebene und jeglicher Art und Weise,
die förderlich ist, unterstützen, um das, was mit einer Vision begann, Wirklichkeit werden zu lassen.
Es ist ein gutes Gefühl, Hilfe in die richtige Sache zu investieren.
Und genau das finde ich, ist DIE RICHTGE SACHE!
In diesem Sinne: Der Weg ist das Ziel.
Steffi Augustin (Schriftführer)
Wie bin ich zum Verein Hoffnungsschimmer gekommen? Eigentlich kenne ich Kirsten bereits seit geraumer Zeit
durch meine Arbeit in der Videothek Lugau.
Ich habe auch ihren kleinen Sohn Nils kennengelernt, der meist sehr ernst war - doch durch "Bestechung mit Salzstangen"
konnte ich ihm das eine oder andere Lächeln abgewinnen.
Kinder sind unsere Hoffnung und jedes Kind sollte einen Hoffnungsschimmer haben - die kleinen Wehwehchen des Alltags
sind belanglos, wenn man bedenkt, welche Kraft diese Kinder haben.
Die Arbeit in diesem Verein gibt auch mir einen Hoffnungsschimmer und die Kraft für diese Kinder zu kämpfen.
Gründungsmitglieder
David Schmiade
Kinder haben Träume und Hoffnungen, sie zeigen uns mit ihren kindlichen Ideen,
wie sie sich die Zukunft vorstellen.
Leider geht uns auf dem Weg des erwachsen Werdens vieles davon verloren.
Kinder sollten ihr Kind sein ausleben dürfen, ohne Sorgen und bedenken. Herbert Grönemeier sang einmal,
"... gebt die Welt in Kinderhände..." - ich denke, wir sollten es einfach tun,
auch wir müssten uns trauen öfter mal auf das Kind in uns zu hören.
Lasst uns den Kindern ein Stück Hoffnung und einige Träume wiedergeben.
Guido Zimmermann
Ich denke, wir sind alles Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen, die von einer Idee begeistert sind,
die so ehrlich ist, dass man unmöglich daran vorüber gehen kann.
Ich kann mir mein Leben heute nicht mehr ohne dieses großartige Projekt vorstellen.
Ich bin bisher nie in meinem Leben Menschen gefolgt, war ein sehr großer Egozentriker und wollte alles um mich
herum selbst gestalten. Inzwischen glaube ich an etwas anderes, es gibt "höhere" Dinge im Leben,
und es ist nicht die Konzentration auf sich selbst. Ein ganz bedeutender Punkt, der mich tief berührt
und der mir immer wieder im Leben begegnet ist, sind Kinder.
Sie tragen noch die Unbefangenheit in sich, die ein Großteil von uns Menschen nicht mehr besitzen,
weil sie in ihrem Leben verloren gegangen ist, vielleicht auch zu einem Teil bei mir.
Ehrlich gesagt, habe ich auch selbst vorher nicht nachgedacht, dass es anderen Menschen schlechter gehen könnte,
habe über Dinge geklagt, die eigentlich so nichtig sind.
Doch wenn es einen Menschen gibt, der nicht sich selbst sieht, sondern einfach nur an die kleinen Helden denkt,
dann stehe ich hundertprozentig hinter ihm.
Guido Zimmermann
© 2009